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Von der Schule auf den „Mars“ – Lena Kappeller aus Götzens nimmt an internationaler Marsmission in Portugal teil

Ein außergewöhnliches Abenteuer durfte Lena Kappeller kürzlich erleben: Vom 12. bis 20. April 2026 nahm sie in Portugal an einer simulierten Marsmission teil.

Sie gehörte zu den drei ausgewählten österreichischen Teilnehmer:innen, die gemeinsam mit drei Jugendlichen aus Griechenland und drei aus Portugal ein internationales Team bildeten.

Der Teilnahme ging ein mehrstufiges Auswahlverfahren voraus. Neben einer Bewerbung mussten die Kandidat:innen ein zweitägiges Online-Training absolvieren. Erst danach wurde das endgültige Team zusammengestellt. Umso größer war die Freude, als feststand, dass auch Lena Teil der Mission sein würde.

Die fünftägige Mission selbst meisterten die Jugendlichen eigenständig und ohne direkte Unterstützung. Dabei übernahmen sie täglich wechselnde Aufgaben und Rollen, um möglichst viele Bereiche einer Marsmission kennenzulernen. Während dieser Mission befanden sich jeden Tag drei Teammitglieder auf dem „Mars“ – dem sogenannten Habitat. Dort führten sie wissenschaftliche Experimente durch und lebten unter Bedingungen, die einer echten Marsmission nachempfunden waren. Das Verlassen des Habitats war ausschließlich in speziellen Raumanzügen erlaubt, etwa um Proben zu sammeln oder Untersuchungen im Außengelände durchzuführen. Die Teilnehmenden waren rund um die Uhr von der Außenwelt isoliert. Die einzige Verbindung nach außen bestand über das Mission-Control-Team auf der „Erde“, das die Abläufe koordinierte und die Kommunikation sicherstellte.

Auch die Lebensbedingungen waren bewusst einfach gehalten: Geschlafen wurde auf dünnen Isomatten in Schlafsäcken, der Wohnraum war begrenzt und die Verpflegung bestand aus veganen und laktosefreien Speisen. Ziel war es, die Herausforderungen einer langfristigen Weltraummission möglichst realistisch nachzustellen.

Auf die Mission hatten sich die Jugendlichen bereits über einen längeren Zeitraum intensiv vorbereitet. Neben Grundlagen der Raumfahrt standen auch Astronautensprache, Teamarbeit und die Planung einer Reise zum Mars auf dem Ausbildungsprogramm. Besonders wertvoll war während der gesamten Vorbereitungs- und Durchführungsphase die Unterstützung durch die Schulgemeinschaft. Die Klasse verfolgte das Projekt mit großem Interesse und motivierte die Teilnehmerin stets aufs Neue.

Die Marsmission war nicht nur eine einzigartige Erfahrung, sondern bot auch die Möglichkeit, internationale Zusammenarbeit, wissenschaftliches Arbeiten und das Leben unter außergewöhnlichen Bedingungen hautnah zu erleben.

Zu dieser besonderen Leistung gratulieren wir Lena Kappeller sehr herzlich und wünschen ihr, dass sie ihre Begeisterung für Wissenschaft und Raumfahrt weiterhin mit so viel Engagement verfolgen kann.

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