Die teilbare Normturnhalle wird künftig die gleichzeitige Durchführung mehrerer Sportveranstaltungen und Kurse ermöglichen. Darüber hinaus sind verschiedene Umbaumaßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit sowie die Errichtung einer zentralen Garderobe und neuer Umkleideräume vorgesehen.
Für das Bauvorhaben hat die Gemeinde ein rund 2.200 m² großes Grundstück von Familie Auer/Frener erworben. Gemeinsam mit dem Bau bei der Volksschule soll darauf, südwestlich des Friedhofs, auch ein neuer Verabschiedungsraum mit großzügigem Vorplatz entstehen. Er ersetzt die bestehende Leichenkapelle, die abgebrochen wird.

Wettbewerbsverfahren zur Projektauswahl
Für die Umsetzung der beiden Bauvorhaben wurde ein österreichweiter Totalunternehmerwettbewerb im Rahmen eines sogenannten wettbewerblichen Dialogs mit einem vorgesehenen Bauvolumen von 5,4 Millionen Euro ausgeschrieben.
Mit der fachlichen und technischen Begleitung des Verfahrens wurde DI Alois Ilmer beauftragt, die rechtliche Begleitung übernimmt RA Dr. Florian Legit. Eine Jury aus Fach- und Sachpreisrichter:innen wurde bereits eingerichtet. Sie bewertet die eingereichten Projekte und ermittelt am Ende des Dialogprozesses das Siegerprojekt. Die Beurteilung erfolgt anonym, um Objektivität und Fairness sicherzustellen.
Weiterer Zeitplan
Das Wettbewerbsverfahren soll bis Ende März 2027 abgeschlossen und der Zuschlag an das Siegerprojekt erteilt werden. Anschließend ist die Umsetzung der Bauvorhaben vorgesehen, die nach derzeitiger Planung bis Ende 2027 abgeschlossen sein soll.
Mit beiden Projekten verbessert die Gemeinde Götzens die Sportinfrastruktur für Bevölkerung und Volksschule und schafft zugleich einen zeitgemäßen, würdevollen Ort zur Verabschiedung Verstorbener.

