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Gemeinsam für Götzens

Liebe Götznerinnen und Götzner!

Müllentsorgung neu ausgeschrieben: regional, wirtschaftlich und mit Blick auf die Qualität

Nach der Schließung des langjährigen Entsorgungsunternehmens Singer in Birgitz wird die Abholung von Rest- und Biomüll seit Jahresbeginn von der Firma Höpperger durchgeführt. Auf Initiative von VBGM Michael Schallner und Umweltgemeinderat Matthias Rainalter wird die Müllentsorgung nun gemeinsam mit dem Abfallbeseitigungsverband Innsbruck-Land und dem Planungsverband Westliches Mittelgebirge neu ausgeschrieben. Ziel ist es, die Kräfte der Gemeinden zu bündeln und dadurch für rund 18.000 Menschen im Mittelgebirge ein wirtschaftlich attraktives und qualitativ hochwertiges Angebot sicherzustellen. Gleichzeitig sollen bewährte regionale Lösungen erhalten bleiben.

Eines muss dabei klar ausgesprochen werden:

Die Zahl der Beschwerden über die derzeitige Entsorgung hat spürbar zugenommen. Wir nehmen diese Rückmeldungen ernst und sprechen Probleme gegenüber dem Entsorger konsequent an. Die Neuvergabe bietet die Chance auf Verbesserungen. Ob diese tatsächlich eintreten, wird sich zeigen. Unser Anspruch bleibt jedenfalls derselbe: eine verlässliche, saubere und bürgernahe Müllentsorgung für Götzens.

Kinderbetreuung: Qualität vor Beliebigkeit

Vereinzelt wurde Kritik geäußert, die Gemeinde sei bei den Nachmittags-Abholzeiten zu wenig flexibel oder komme individuellen Wünschen bei Gruppeneinteilungen und Wechseln von der Kinderkrippe in den Kindergarten nicht ausreichend entgegen.

Dazu beziehen wir klar Stellung:

Verlässliche Abholzeiten dienen den Kindern

Wir wissen, dass Familie und Beruf oft schwer miteinander vereinbar sind. Deshalb bemühen sich unsere Einrichtungen und Mitarbeiterinnen täglich um größtmögliche Flexibilität und Verständnis für die Anliegen der Eltern. Gleichzeitig gilt für uns ein klarer Grundsatz: Im Mittelpunkt stehen das Kind und die Qualität der pädagogischen Betreuung. Dafür braucht es verlässliche Strukturen, gemeinsame Aktivitäten und ruhige Lern- und Betreuungsphasen. Wer höchste Qualität in der Kinderbetreuung fordert, muss auch akzeptieren, dass dafür gewisse organisatorische Rahmenbedingungen notwendig sind. Ständige Unterbrechungen durch individuelle Abholzeiten sind mit diesem Anspruch nur begrenzt vereinbar. Die große Mehrheit der Eltern versteht dies und unterstützt diesen Weg.

Gleiche Regeln für alle

Auch bei der Gruppeneinteilung sowie bei Wechseln von der Kinderkrippe in den Kindergarten gelten klare und nachvollziehbare Regeln. Diese werden für alle Kinder gleichermaßen angewendet. Wir stehen für Fairness und Chancengleichheit. Entscheidungen nach individuellen Begehrlichkeiten oder persönlichen Vorlieben einzelner Familien wären gegenüber allen anderen Eltern nicht gerecht. Deshalb setzen wir auf Transparenz statt Beliebigkeit und auf nachvollziehbare Kriterien statt Ausnahmen.

Das bedeutet jedoch keineswegs, dass Anliegen von Eltern ungehört bleiben – im Gegenteil: Die Leitungen von Kindergarten und Kinderkrippe sowie unsere Pädagog:innen bemühen sich tagtäglich mit großem Engagement, individuelle Lösungen zu finden, wo dies möglich und sinnvoll ist.

Unser Ziel ist klar: höchste Qualität in der Kinderbetreuung, faire Regeln für alle Familien und Entscheidungen, die das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt stellen. Dafür stehen wir als Gemeinde Götzens!

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