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Klimabündnis Tirol: Richtig heizen und bares Geld sparen

Während die Temperaturen draußen bereits wieder nach unten gehen, laufen in vielen Wohnungen die Heizkörper schon im Wintermodus. Willst du beim Heizen nicht unnötig warme Luft und schon gar nicht bares Geld durch den Kamin jagen? Dann beachte die Heiztipps von Klimabündnis Tirol.

Was im Sommer die Hitze ist, ist im Winter die Kälte. Besonders in der eigenen Wohnung hat man am liebsten das ganze Jahr über eine konstant gleichbleibende Temperatur. Beim Heizen neigen viele Menschen jedoch dazu, es ein wenig zu übertreiben. Das verbraucht unnötig Energie und kostet Geld.

Raumtemperatur beachten, Heizung freiräumen und regelmäßig lüften!

Während Klimaanlagen in Wohnungen noch zur Ausnahme gehören, sind heutzutage nahezu alle Wohnungen mit Heizungen ausgestattet. Somit lässt sich im Winter die Temperatur gut regulieren. Die ideale Raumtemperatur im Wohnzimmer liegt bei 21°C. In den Räumen, die vorwiegend zum Schlafen genutzt werden, darf es gerne auch kühler sein. Im Schlafzimmer sind 17–18°C perfekt, in Kinderzimmern 20°C. Willst du die passende Temperatur im Zimmer halten, kannst du die Vorhänge vor den Fenstern zuziehen. Zu beachten ist aber, dass der Heizkörper frei bleibt. Mit geschlossenen Türen verhinderst du, dass die warme Luft in die kühleren Zimmer flüchtet.

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Grundsätzlich gilt: jedes Grad weniger spart 6 % Energie. Sprich: nütze die körpereigene Heizung und ziehe im Winter einen zur Jahreszeit passenden, gemütlichen Pullover und ein flauschiges Paar Socken an. Um die Luftfeuchtigkeit aus der Wohnung zu bekommen, sollte man zumindest dreimal täglich für wenige Minuten lüften. Dabei die Fenster weit öffnen, damit die frische Luft in die Wohnung gelangt. Auf keinen Fall sollten Fenster gekippt werden, da die warme Innenluft dann am Fensterrahmen kondensiert und für Schimmel sorgt.

Nicht jeder hat eine Wärmepumpe, aber jeder hat eine Verantwortung

In Tirol werden rund 100.000 Einzel- und Kaminöfen mit Holz beheizt. Ein schadstoffarmes Feuer kann rasch durch hochwertiges Brennholz und umweltfreundliche Anzündehilfen hergestellt werden. Diese bekommt man unter anderem bei der Lebenshilfe Tirol. Beim Feuermachen wird der Anzünder ganz einfach auf das locker geschlichtete Holz gelegt. Dadurch brennt das gesamte Holz vollständig ab und das Feuer ist bereits nach wenigen Minuten rauchfrei. Hausmüll, Plastikabfälle, behandeltes, oder Altholz haben im Kaminfeuer nichts zu suchen. Während Umweltgifte Luft und Boden schädigen und krebserregende Dioxine freigesetzt werden, schädigt die Abfallverbrennung zudem Ofen und Kamin und sorgt für hohe Sanierungskosten.

Das Heizen mit elektrischen Radiatoren ist auf Grund des enormen Energiehungers der Geräte um ein Vielfaches teurer als mit herkömmlichen Heizungen. Wo andere Heizmöglichkeiten bestehen, sollte ein elektrisches Heizgerät nicht zum Einsatz kommen.

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