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Gemeinsam für Götzens

Liebe Götznerinnen und Götzner ! Wohnen in Götzens überhaupt zu ermöglichen bleibt der Anspruch vieler aus unserer Gemeinde und damit unser Auftrag.

Der große Andrang beim Informationsabend zu den Projekten im Brunnenfeld und der Neu-Götzner-Straße hat dies deutlich bestätigt. Zwölf Mietkauf- und fünf Eigentumswohnungen, allesamt innerhalb des geförderten Wohnbaues und in der Vergabe der Gemeinde, haben das Interesse von über hundert Götzner:innen geweckt. Zu Recht: Einerseits kommen Wohnungen mit hoher Qualität und toller Lage zur Vergabe, andererseits lässt das Mietkaufprojekt jeder Familie individuell die Perspektive offen, die Wohnung später zu erwerben.

Als Gemeinde sind wir froh, nach dem Projekt Loaweg mit fünf bereits vergebenen Eigentumswohnungen, nun wieder rasch in die Vergabe von 17 geförderten Wohnungen zu kommen. Dennoch: Das Thema Wohnen bleibt für junge Menschen und Familien, mit den erschwerenden Faktoren horrender Bau- und Finanzierungskosten, eine echte Herausforderung. Im Bereich unserer Verantwortung als Gemeinde verlangen wir Grundeigentümer:innen und Bauträger:innen durch restriktive Raumordnung alles ab. Dass Bund und Land ihre wirksameren Instrumente – Steuerhoheit, Finanzmarktaufsicht und Bankenregulierung – nicht nutzen, um Kosten für die Errichtung, den Kauf und das Mieten zu senken, ist absolut unverständlich.

Spielplatz in Neu-Götzens

Ein wirklich großes Anliegen ist uns die Umsetzung eines Kinderspielplatzes in Neu-Götzens. Seit zwei Jahren arbeiten wir gemeinsam mit der Gemeinde Natters an einem Projekt, da es in unserem Gemeindegebiet keinen geeigneten Standort gibt. Wir haben uns darauf verständigt, dass die Gemeinde Natters die dafür notwendige Fläche nördlich des Heuwegs zur Verfügung stellt und die Gemeinde Götzens in erheblichem Ausmaß für die Investition und die Betreuung des Spielplatzes aufkommt. Die finanziellen Mittel sind im Budget 2026 vorgesehen – ein klares Zeichen, wie wichtig uns dieses Thema und die Kinder in Neu-Götzens sind.

Inzwischen ist die Realisierung leider völlig offen, weil der Natterer Gemeinderat zu keiner einhelligen Meinung dazu kommt – Auslöser dafür sind wohl auch Proteste von Anrainer:innen und Personen, die in einem Kinderspielplatz eine Belastung erkennen. Trotz unseres großen Unverständnisses müssen wir dies vorerst mit Bedauern zur Kenntnis nehmen.

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