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Bergrettung Axams – Sommerübungsbetrieb und Offroad-Fahrtechniktraining

Der Sommerübungsbetrieb der Bergrettung Axams ist in vollem Gange. Auch heuer nutzen unsere Mitglieder die warmen Monate intensiv, um sich auf die vielfältigen Anforderungen im alpinen Einsatz vorzubereiten. In regelmäßigen Abständen finden abwechselnd Technik- und Medic-Schulungen statt, die von unseren Bergretter:innen mit reger Beteiligung besucht werden.

Bei den Technikübungen stehen vor allem jene Fertigkeiten im Mittelpunkt, die bei Einsätzen im steilen, unwegsamen oder absturzgefährdeten Gelände besonders wichtig sind. Geübt werden unter anderem der sichere Umgang mit Seil- und Sicherungstechnik, der Aufbau von Standplätzen, verschiedene Bergemethoden sowie die Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft. Ziel ist es, die Abläufe laufend zu festigen, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt und rasch, sicher und strukturiert geholfen werden kann.

Ebenso großer Wert wird auf die medizinische Ausbildung gelegt. Im Rahmen der Medic-Schulungen werden verschiedenste Szenarien trainiert, wie sie bei alpinen Notfällen jederzeit auftreten können. Von der Erstversorgung verletzter Personen über Lagerung, Wärmeerhalt und Immobilisation bis hin zur Vorbereitung für den Abtransport werden die wichtigsten Maßnahmen regelmäßig wiederholt und vertieft. Gerade bei Einsätzen im Gelände ist das Zusammenspiel aus technischer Rettung und medizinischer Versorgung entscheidend.

Neben dem laufenden Übungsbetrieb nahmen Mitglieder unserer Ortsstelle auch an einem Offroad-Fahrtechniktraining der Bergrettung Tirol in Ehrwald teil. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Ortsstelle Ehrwald, durchgeführt wurde das Training auf dem Gelände der Deponie Neuberger. Mit dabei waren zahlreiche geländegängige Einsatzfahrzeuge der Bergrettung sowie weiterer Einsatzorganisationen, darunter Land Rover Defender, Mercedes Sprinter, Mercedes Vito und weitere spezielle Einsatzfahrzeuge.

An mehreren Stationen konnten verschiedenste Situationen im Gelände geübt werden. Dazu zählten unter anderem das Einweisen und Reversieren auf engen Wegen, das Fahren in steilen und weglosen Passagen, Steilfahrten mit Hindernissen, Fahrtechnik auf losem Untergrund sowie Verschränkungsfahrten und Übungen bei unterschiedlichen Bodenverhältnissen. Auch das richtige Einschätzen der eigenen Möglichkeiten und jener des Einsatzfahrzeuges spielte eine wichtige Rolle.

Der Tag war intensiv, lehrreich und kurzweilig. Besonders eindrucksvoll war die Erkenntnis, dass die Grenze des Machbaren oft weniger beim Fahrzeug als vielmehr beim Fahrer/bei der Fahrerin liegt. Durch das Training konnten die Teilnehmenden ihr Einsatzfahrzeug noch besser kennenlernen und wertvolle Erfahrungen für Fahrten im schwierigen Gelände sammeln. Gerade bei Einsätzen im alpinen Raum ist es entscheidend, Fahrzeuge sicher und materialschonend auch auf schlechten Wegen, engen Zufahrten oder losem Untergrund bewegen zu können.

Unser Defender hat uns dabei einmal mehr voll und ganz überzeugt. Er zeigte eindrucksvoll, wie wichtig ein zuverlässiges und gut gepflegtes Einsatzfahrzeug für unsere Arbeit ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass regelmäßige Wartung, ein sorgfältiger Umgang und eine sichere Fahrtechnik wesentliche Voraussetzungen dafür sind, dass uns das Fahrzeug noch viele Jahre zuverlässig im Einsatz unterstützen kann.

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Details online unter bergrettung-axams.at sowie bergrettung.tirol/foerderer/.

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