Online-Magazin „GÖTZENS erLeben“
Wir freuen uns sehr über das neue, zeitgemäße Online-Magazin unserer Gemeinde, das in Kombination mit einer kompakten Printausgabe zu einer besseren und aktuelleren Information über das Geschehen in unserer Gemeinde beitragen soll. wissen allerdings um die Skepsis mancher gegenüber digitalen Medien. Deshalb haben wir uns sehr bemüht, Zugang und Lesbarkeit so einfach wie möglich zu gestalten –Verbesserungsvorschläge finden auf alle Fälle ein offenes Ohr!
Dorferneuerung
Die Erneuerung und wirtschaftliche Belebung der Burg- und Kirchstraße haben wir schon vor einigen Jahren auf Basis einer Bürgerbeteiligung in ein raumordnerisches Konzept überführt. Die Wirtschaftskrisen infolge von Covid und des Ukraine-Kriegs haben uns und potenzielle Investor:innen in der Umsetzung stark gebremst, da es letztlich nahezu ausschließlich in der Hand mutiger Unternehmer:innen und Grundeigentümer:innen liegt, die Vorgaben der Gemeinde zu Gewerbeflächen oder gefördertem Wohnen wirtschaftlich vertretbar umzusetzen.
Nach der, aus unserer Sicht, sehr erfolgreichen Realisierung der Projekte in der Kirchstraße („Haus Elisabeth“ – jetzt medizinische Versorgung und Wohnen) durch die Firma PMI, der gelungenen Umsetzung des Siegerprojektes „Neuwirt“ (Sparkasse, Elektrogewerbe, Physiotherapie, usw.) durch Familie Spirk und der Attraktivierung des Ärztehauses in der Burgstraße durch Familie Ellinger, gibt es jetzt für drei weitere Flächen in der Burgstraße berechtigte Hoffnung auf eine Erneuerung und wirtschaftliche Belebung im Ortskern. Dazu zählt auch der Standort des Gemeindeamtes. Hier prüfen wir gerade alle Optionen in Zusammenarbeit mit Gemeinnützigen Bauträgern. Ziel ist, durch die Erweiterung von Nutzungsmöglichkeiten einen weiteren Beitrag zur Belebung unseres Dorfzentrums zu erreichen.
Minikreisel
Das Konzept für einen Minikreisel besteht bereits seit 2016 und die dafür notwendigen Flächen haben wir uns
als Gemeinde von der Firma Spirk (90 m² vor dem Neuwirt) gesichert. Wir sind überzeugt, dass ein Minikreisel (mit einem Radius von 23 m) in Kombination mit einer Tempobeschränkung von 30 km/h im Dorfkern zu mehr Fußgängersicherheit und einem besseren Verkehrsfluss führen wird – verbunden mit weniger Stau und geringerer Lärmbelastung für die unmittelbaren Anrainer:innen der Landesstraße. Voraussetzung dafür ist allerdings die Verlegung der Bushaltestelle am Kirchplatz auf das Grundstück gegenüber dem Gemeindeamt. Wir haben uns als Gemeinde mit einem Bauträger über die schrittweise Entwicklung dieser Flächen verständigt. Eine Umsetzung wird im Augenblick noch von einem der drei betroffenen Grundbesitzer:innen blockiert. Wir bleiben aber optimistisch und hoffen darauf, dass alle Beteiligten die Chancen für unseren Dorfkern erkennen und an dieser positiven Entwicklungsmöglichkeit mitarbeiten. Bis dahin allerdings heißt es für den Minikreisel:bitte warten!
Breitbandausbau
Wir haben uns als Gemeinde bereits in der letzten Gemeinderatsperiode dazu entschlossen, den Ausbau des schnellen Internets in den von uns verlegten Leerrohren, welche derzeit von vier Anbietern (A1, IKB, tirolnet, Magenta) auf Mietbasis genutzt werden, umzusetzen. Die bisherigen sowie die noch in erheblichem Ausmaß anstehenden Investitionen sind trotz sehr guter Bundes- und Landesförderungen beträchtlich. Trotzdem kann man festhalten, dass die Einnahmen für das Zurverfügungstellen unserer Infrastruktur bereits eine interessante Größenordnung (derzeit ca. € 15.000,– pro Jahr) erreicht haben. Das bedeutet, dass der weitere Ausbau nicht nur Kosten verursacht, sondern für die Gemeinde finanziell zumindest mittelfristig interessant ist. In diesen Tagen startet der LWL-Ausbau im Ortsteil Moos. In weiterer Folge haben wir uns entschlossen, die Lücken in der Franz-Singer-Straße, beim Brunnenfeld sowie beim Otto-Neururer-Weg zu schließen. Ausdrücklich möchten wir festhalten, dass es für die Gemeinde von Interesse ist, auch in Privatstraßen – in bestem Falle in Kombination mit privaten Grabungsarbeiten – LWL-Leerrohre zu verlegen.
Wettbewerb zu Turnsaal und Verabschiedungsraum neu
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 26. März 2026 beschlossen, den Neubau des Turnsaales in der Volksschule und die Errichtung eines Verabschiedungsraumes umzusetzen. Das soll im Zuge eines beschränkten Wettbewerbes unter gemeinnützigen Wohnbauträgern erfolgen. Ziel ist, dieses für unsere Schule sehr wichtige Vorhaben bis 2027 umzusetzen.
Rechnungsabschluss 2025
Ein sehr erfreuliches Ergebnis mit einem Überschuss von rund € 1,37 Mio. bringt der Rechnungsabschluss für das Jahr 2025 zu Tage. Es ist damit das Ergebnis von solider Budgetplanung und einer konsequenten Budgetdisziplin. Das augenblicklich sehr gute Ergebnis darf jedoch nicht über die nach wie vor sehr angespannte Situation der Tiroler Gemeinden hinwegtäuschen. Unsere Gemeinde hat im letzten Jahr, im Vergleich zu allen vorangegangenen Jahren, mit der Sanierung des Götzner Bergweges (€ 190.000,–) dem Breitbandausbau (€ 170.000,–) und im Bereich Tiefbau (€ 125.000,–) sehr wenig Projekte umgesetzt. Mittelfristig müssen jedenfalls mehr Investitionen in unsere Infrastruktur (Wasser, Kanal, Wegenetz, …) getätigt werden, um die Gefahr eines Investitionsstaus von essenzieller Infrastruktur hintanzuhalten.

